Die Entscheidung, etwas für die eigene Gesundheit zu tun,ist gefallen!Bravo!
Aber wie kann man diese Entscheidung nun tatsächlich umsetzen??
Dazu möchte ich Ihnen in den folgenden Zeilen weiterhelfen.
Als erste Stufe schlage ich Ihnen vor, sich bei einem praktischen Arzt oder Internisten Ihres Vertrauens zu einer Vorsorgeuntersuchung (Gesunduntersuchung) anzumelden und dieses kostenlose aber wertvolle Angebot Ihrer Krankenkasse in Anspruch zu nehmen.Ab dem 18.Lebensjahr können Sie einmal jährlich eine solche Untersuchung durchführen lassen!
Ich höre schon die Aufschreie:Das bringt ja nichts!Das ist ja nur sehr oberflächlich!Das habe ich ja schon vor einiger Zeit machen lassen!
Meine lieben Damen und Herren!Ich stimme mit Ihnen überein, dass die von der Krankenkasse angebotene Vorsorgeuntersuchung in manchen Bereichen der Medizin noch nicht tief genug geht.Aber zugleich kann ich Ihnen versichern, dass der Wert dieser Untersuchung in der Hand eines verantwortungsvollen Arztes eine der wichtigsten und erfolgreichsten Untersuchungsprogramme ist.Seit dem Jahre 2005 wurde sie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert!Die Untersuchung ist auf die jeweiligen Lebensabschnitte abgestimmt und ermittelt Ihr persönliches Risikoprofil.Durch die jährliche Untersuchung kann auch der Verlauf perfekt eingeschätzt werden.Gerade im Bereich der modernen Zivilisationskrankheiten(Diabetes,Gicht,Cholesterin) liegt ein Schwerpunkt der Analysen.Zugleich ergibt sich auch die Möglichkeit,im Arztgespräch gesundheitsfördernde Veränderungen des Lebensstils (Bewegung,Ernährung,Rauchen) vertieft anzusprechen.
Ist das nicht schon eine ganze Menge??
Wie das ganze Vorsorgeprogramm abläuft, folgt in Kürze!
Inzwischen alles Gute
Ihr
E.O.
Lieber E.O.
aus Patientensicht darf ich noch 2 fadenscheinige Argumente liefern, die mich die letzten Jahre abgehalten haben: Erstens “geht man nicht zum Arzt, wenn man gesund ist”, zweitens dauert so eine Untersuchung ja mehrere Tage, man läuft von Pontius zu Pilatus (als Raucher wünsch ich mir mit meinen 32 Jahren endlich mal mein erstes eigenes Lungenröntgen, dass mir der praktische Arzt meines Vertrauens nich liefern kann). … und ich wüsste nicht, wie mein Arbeitgeber reagiert, wenn ich wegen Arztterminen mehrmals in einer Woche meinen Arbeitsplatz verlassen muss.
Natürlich sind das – mehr oder weniger – Ausreden, die konkreten Fragen, die sich daraus ergeben: Wie viel Zeit nimmt so eine allg. Untersuchung in Anspruch? Wieviele Stationen werden im Normalfall durchlaufen? Kann man das Angebot auch in einem Spital in Anspruch nehmen und hintereinander gleich alles machen, quasi gibt es sowas wie ein Spitals-8Stunden-all-inklusive-Programm?
Danke schön, lieben Gruß
Paul Etschmayer